Hilfe, ich kann meine Veröffentlichungsfrequenz nicht halten

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Veröffentlichungsfrequenz kann nicht gehalten werden – und jetzt?

Stell dir vor, du hast vor einiger Zeit deinen eigenen Podcast gestartet und die ersten Folgen wurden veröffentlicht. Da du deine Hausaufgaben gemacht hast, läuft er von Anfang an sehr gut und bringt dir erste Erfolge.

Nach der intensiven Launch-Phase bist du in eine wöchentliche Veröffentlichungsfrequenz übergegangen, zu der du dich committet hast. Das Gute: Du warst fleißig und hast bereits ein paar Folgen vorproduziert, um einen Puffer für Urlaub oder andere Pausen zu haben.

Den Podcast hast du erstellt, um deine persönliche Sichtbarkeit nach vorne zu bringen und über den Podcast den ein oder anderen neuen Kunden zu gewinnen. Dein Business läuft gut, aber natürlich wollen dein Partner, deine Partnerin und deine Kinder auch noch etwas von dir haben. 😉

Du produzierst wöchentlich eine neue Folge und bist glücklich, weil dir dein Puffer von circa 4 Folgen ein gutes Stück Sicherheit gibt. So fährst du 2 Wochen in den Urlaub.

Und der Podcast?

Kein Thema, du hast ja 4 Folgen in petto. Also machst du genau das, wofür der Urlaub gedacht ist: Du erholst dich und genießt deinen Urlaub. Doch dann passiert es: Nach dem Urlaub bist du unerwartet 1 Woche krank und ans Bett gefesselt.

Und der Podcast?

Kein Thema, es sind ja noch 2 Folgen als Puffer da. Also kurierst du dich aus und wirst wieder fit. Danach kehrst du zurück in dein normales Tagesgeschäft. Wegen des Urlaubs und einer Woche krankheitsbedingtem Ausfall sind in deinem Business natürlich einige Dinge liegen geblieben, die es jetzt aufzuarbeiten gilt.

Und der Podcast?

Es ist immer noch eine Folge als Puffer da. Also kannst du ruhigen Gewissens auch diese Woche keine Folge produzieren. Wie die Zeit dann ihren Lauf nimmt, war kaum Montag und schon ist es wieder Freitag. Zack ist die Woche vorbei. All die liegengebliebenen Dinge im Business konntest du noch nicht aufarbeiten und du musst sie in der neuen Woche erledigen.

Und der Podcast?

Oh, Mist … es ist keine Folge mehr auf Lager. 😱

Und jetzt?

Jetzt musst du plötzlich irgendwie versuchen, eine Folge zwischen Tür und Angel einzuschieben. Die To-Dos in der Folgewoche sind aber gefühlt endlos. Du bist in einem Teufelskreis angekommen und der Podcast wird für dich eher zur Last als zum unterstützenden Kanal.

Ganz ehrlich: Das soll definitiv so nicht sein!

Innerlich denkst du dir: „Hilfe, ich kann meine Veröffentlichungsfrequenz nicht mehr halten!“

Wie du mit der Situation am besten umgehst und was das mit diesem Podcast zu tun hat, darum geht es in diesem Beitrag.

Dein Podcast ist ein Versprechen

Wenn du einen Podcast startest, dann gibst du dir und deiner künftigen Hörerschaft ein Versprechen: In einer definierten Frequenz eine neue Podcast-Folge zu veröffentlichen und richtig abzuliefern! Deswegen ist es enorm wichtig, dir im Rahmen der Konzeption zu überlegen, was du zeitlich leisten kannst.

Dein Podcast muss zu dir passen – und nicht du zum Podcast.

Viele angehende PodcasterInnen unterschätzen den (zeitlichen) Aufwand eines Podcasts. Sie denken, dass eine Folge von 15 Minuten bedeutet, 15 Minuten aufzunehmen plus die Nachbearbeitungszeit. Also ein Gesamtaufwand von 30 Minuten. Wenn du bei einer 15-minütigen Folge jedoch alles selbst machst (inklusive Blogartikel), dann beläuft sich der Zeitaufwand pro Folge auf etwa 4 Stunden. Bei Interviews darfst du sogar mit der doppelten Zeit rechnen.

Was gehört alles zur Bearbeitung einer Podcast-Folge?

  • Inhaltliche Vorbereitung inklusive Recherche
  • Vorbereitung eines roten Fadens bzw. Fahrplans
  • Die Aufnahme selbst
  • Nachbearbeitung (schneiden, Podcast-Intro und –outro hinzufügen, Audioqualität optimieren etc.)
  • Texte erstellen für alle Bereiche (z. B. Überschriften, Shownotes, Blogbeitrag, Transkript, Marketing-Texte für Social Media, )
  • Grafiken erstellen (individuelles Folgen-Cover, Social-Media-Grafiken)
  • Systempflege
  • Marketing und Werbung für die Folgen

Du siehst: Ein Podcast ist Arbeit. Wenn du alles selbst machst, benötigst du die entsprechende Zeit. Ansonsten kannst du gewisse Aufgaben natürlich auslagern. Falls du dabei Unterstützung brauchen könntest, melde dich gern bei mir. Mein Team und ich helfen dir gern.

Letztlich solltest du den Podcast neben deiner eigentlichen Arbeit in deinem Zeitplan unterkriegen. Der klare Vorteil beim Podcasten ist, dass du ihn nicht geballt an einem Stück machen musst, sondern ihn wunderbar in kleinere Pakete aufteilen kannst. Generell solltest du verinnerlichen: Du machst nicht Marketing und Vertrieb und zusätzlich den Podcast, sondern der Podcast macht für dich Marketing und Vertrieb. Und das 24 Stunden pro Tag an 7 Tagen die Woche. Der Podcast ist also ein richtig fleißiges Kerlchen. 😉

Dennoch mein Tipp: Überlege dir ganz genau, was du langfristig wirklich schaffen und umsetzen kannst.

Bist du schon jetzt zeitlich eng getaktet und müsstest den Podcast dazwischen schieben? Dann ist vielleicht das wöchentliche Format nicht unbedingt die beste Wahl, sondern die 14-tägige Veröffentlichungsfrequenz. Wenn du gerade genug Luft hast und 2 oder sogar 3 Folgen pro Woche schaffst, dann spricht nichts gegen eine wöchentliche Frequenz.

Wichtig ist: Entscheidest du dich für eine Frequenz, dann solltest du diese für mindestens 6 Monate durchhalten können!


Dein Podsultant

Mein Name ist Daniel Wagner und als Podsultant mache ich Coaches, Berater und Experten sichtbar hörenswert.

Möchtest du einen eigenen Podcast starten und gezielt als Marketing-Instrument nutzen, um damit auch neue Kunden zu gewinnen - ganz ohne lästige Kaltakquise?

Oder hast du bereits einen Podcast und steckst viel Zeit und Mühe rein, jedoch fühlt sich der Podcast eher wie ein Klotz am Bein an und es geht irgendwie nicht mehr wirklich voran?

Ich unterstütze dich dabei, dass dein Podcast dich und dein Business so unterstützt, wie du es dir wünscht und daraus ein funktionierender Kanal wird.

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Gründe, warum die Frequenz nicht gehalten werden kann

Wie eingangs beschrieben können die Gründe, weshalb du in Zeitnot gerätst und deine Frequenz nicht mehr halten kannst, vielfältig sein:

Urlaub: Urlaub sollte Urlaub sein und du solltest nicht nebenher noch eine Folge aufnehmen, sondern deine Auszeit genießen. 😉

Krankheit: Wenn du krank bist, hast du nur einen Job für dich, dein Business und deine Familie: gesund werden. Das geht nicht, wenn du versuchst, nebenher den Podcast am Laufen zu halten.

Business: Vielleicht sind die Prioritäten im Business gerade anderweitig wichtiger, wie:

  • Anstehender Launch
  • Produkterstellung

Geld zu verdienen hat immer Vorrang, denn leider können wir alle nicht von Luft und Liebe leben und davon unsere Rechnungen bezahlen.

Sonstige private Gründe

  • Nachwuchs
  • Krankheit
  • Scheidung
  • Todesfall in der Familie

Du siehst, die Gründe sind vielfältig und die Prioritäten im Business können sich stets ändern – egal ob Urlaub, Krankheit, Todesfall, ein Meteoriteneinschlag im Garten oder ein Sack Reis, der in China umfällt. 😅

Wie gehst du damit am besten um?

Das Wichtigste vorab: Versuche bitte nicht, den Podcast zwanghaft unterzubekommen. Entweder hast du die Zeit dafür beziehungsweise du nimmst sie dir bewusst – oder eben nicht. Halbschwanger funktioniert ein Podcast langfristig nicht. 😉

Denn was passiert, wenn du dauerhaft versuchst, den Podcast in deinen vollen Terminkalender dazwischen zu pressen?

  • Deine Motivation für den Podcast sinkt rapide
  • Der Podcast wird für dich mental zur Last und zum Klotz am Bein. Das soll definitiv nicht sein. Ein Podcast soll dich und dein Business unterstützen, dir Spaß machen und keine Last sein.

Für dich bedeutet das im ersten Schritt: Bewerte, ob du ab sofort mindestens für die nächsten 6 Monate die aktuelle Frequenz halten kannst.

Falls ja: Mach weiter. 😅

Falls nein: Prüfe, welche Frequenz du sicher einhalten kannst.

Angenommen, du machst derzeit ein wöchentliches Podcast-Format. Du merkst aber, dass es zeitlich nicht mehr machbar ist. Denn bei einem Podcast ist die Qualität das Entscheidende, nicht die Quantität.

Übrigens war es bei mir genauso: Mit der Zeit haben sich meine Kapazitäten klar geändert. Mittlerweile betreue ich immer mehr 1:1 Kunden, ich habe meine Podcast Stories Academy und meine Familie will natürlich auch noch etwas von mir haben. 😉

Viele Kundinnen und Kunden zu haben ist mega, aber es verringert auch meine Zeit für andere Dinge im Business. Dazu gehört beispielsweise auch der Podcast. Das ist klar ein absolutes Luxusproblem, aber die Erde dreht sich weiter und Kapazitäten und/oder Prioritäten ändern sich.

Wie informiere ich meine Hörerschaft?

Ich für meinen Teil tue das im Rahmen dieses Blogbeitrags und natürlich informiere ich auch auf meinen anderen Kanälen. Genau das solltest du auch tun. Es muss nicht zwingend eine eigene Podcast-Folge darüber sein – bei mir und meinem Thema hat sich das aber angeboten.

Hole deine Followerschaft auf deinen Kanälen entsprechend ab und informiere sie (z.B. Instagram, LinkedIn und co.). Denn wie gesagt: Ein Podcast ist ein Versprechen dir und deiner Hörerschaft gegenüber, regelmäßig Content zu liefern.

Mein Tipp: Sei transparent, sei ehrlich und kommuniziere Änderungen offen.

Veröffentlichungsfrequenz kann nicht gehalten werden – mein Fazit

Die Erde dreht sich immer weiter. Prioritäten ändern sich, Kapazitäten werden gegebenenfalls knapp oder es passieren unvorhergesehene Dinge, die alles komplett über den Haufen werfen. Reagiere darauf und bewerte für dich, ob diese Veränderung nur temporär ist und danach wieder genügend Zeit für deinen Podcast vorhanden ist oder ob ein neuer Veröffentlichungsrhythmus her muss. Das Wichtigste ist, deine Hörerschaft und FollowerInnen offen und ehrlich zu informieren nicht einfach etwas ohne Ankündigung zu ändern.

Wenn du über Änderungen bei Einfach Podcasten up to date bleiben möchtest und auch sonst mitverfolgen möchtest, was in meinem Kosmos los ist, dann folge mir gerne hier auf Instagram.




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