So erstellst du deinen Podcast in 60 Minuten… NICHT!

Schnell mal einen Podcast starten?

Kein Thema. In 60 Minuten steht alles…

… 😳

… natürlich NICHT! 🙈

Ok, ich korrigiere.

Du kannst natürlich einen Podcast in 60 Minuten aufsetzen.

Aaaaaaber…

Das dass dann natürlich alles andere als zielführend ist, brauche ich wohl nicht sagen, oder? 😄

Vor allem, wenn du deinen Podcast gezielt für dein Marketing und die Kundenakquise einsetzen möchtest.

Was zum Start eines Podcast alles dazu gehört und worauf du dabei achten solltest, erfährst du in dieser Folge von Einfach Podcasten.

PS: Übrigens auch interessant für alle, die bereits einen Podcast haben 😉

Shownotes zur Podcast-Folge

✅ Folge 57 – So findest du das richtige Podcast Mikrofon

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Podcast in nur 60 Minuten erstellen… (oder auch nicht)

Möchtest du einen Podcast starten? Und das am liebsten so schnell wie möglich? Kein Thema! In diesem Beitrag geht es darum, wie du deinen Podcast in nur 60 Minuten erstellst – natürlich NICHT!

Neulich wurde ich gefragt, wie lange es dauert, einen Podcast um- und aufzusetzen. Ich habe geantwortet, dass ich im Schnitt mit meinen Kunden und Kundinnen bei einem entspannten Vorgehen drei bis vier Monate daran arbeite.

Darauf kam der Einwand:

„Hey! Ich brauche dafür nicht länger als 60 Minuten und dann steht der Podcast!”.

Und genau um diese Aussage soll es heute gehen.

Warum ist ein Podcast nicht eben mal schnell in 60 Minuten erstellt?

Meines Erachtens gehört zum Erstellen eines Podcasts Folgendes dazu:

Ich sage immer: Jedes Haus braucht ein Fundament. Beim Podcast ist das ein gut ausgearbeitetes Podcast-Konzept. Darin werden die Ziele festgelegt, wie eng oder breit du dein Podcast Thema aufstellen möchtest, deine Zielgruppe, die Formate, die Veröffentlichungs-Frequenz und das Podcast-Cover.

Schon allein ein Podcast-Cover benötigt etwa 60 Minuten, um erstellt zu werden – vor allem, wenn du es selbst machst. Meine Empfehlung lautet hier sowieso, dir dein Cover von einem Grafiker oder einer Grafikerin erstellen zu lassen. Eine gute Anlaufstelle ist zum Beispiel die Design-Plattform 99designs (Partnerlink).

Denn das Podcast-Cover ist deine visuelle Visitenkarte und das Aushängeschild deines Podcasts. Das sollte in meinen Augen definitiv einen guten ersten Eindruck zu machen.

Für das Podcast-Konzept allein nehme ich mir mit meinen Kundinnen und Kunden circa zwei Stunden Zeit. Im Rahmen von einem Workshop erarbeiten wir alles und tauchen in die oben erwähnten Punkte detailliert ein.

Die passende Technik

Dann geht es weiter mit dem Thema Technik.

Für viele ist die liebe Technik eine riesige Hürde. Sie ist jedoch nicht so groß, wie einige denken. Nichtsdestotrotz kostet es Zeit, das richtige Setup wie die passende Hardware oder ein Mikrofon zu finden. Wenn du dich fragst, wie du das richtige Mikrofon für dich findest und worauf du bei der Auswahl achten solltest, findest du in diesem Beitrag einige Impulse dazu.

Das passende technische Setup für deine Bedürfnisse zu finden und einzurichten ist essenziell. Sind Mikrofon, Kopfhörer & Co. gefunden, solltest du dich natürlich noch mit dem Thema Software auseinandersetzen. Also damit, wie du die Podcast-Folgen aufnimmst. Auch hier braucht es Zeit für die Einarbeitung in das jeweilige Tool.

Der Podcast-Prozess

Im nächsten Schritt geht es um den Podcast-Prozess an sich. Den darfst du erst einmal kennenlernen und passend aufsetzen. Jeder Mensch und jedes Business ist anders und jeder hat eine andere Art, mit Prozessen umzugehen. Das beginnt bei der Content-Planung geht über die Aufnahme inklusive der Vor- und Nachbereitung bis hin zu optionalen Themen, wie:

● Eigene Checklisten erstellen (die ich im Übrigen sehr hilfreich finde)
● Ein Redaktionsplan (z.B. in Excel oder anderen Tools, ich empfehle übrigens immer einen Redaktionsplan anzulegen!)
● Individuelle Grafiken neben dem Podcast-Cover, wie Folgen-Grafiken oder Grafiken für Social Media
● Automatisierung (es ist immer sinnvoll, Dinge wie das Schneiden der Folgen frühzeitig zu automatisieren oder auszulagern, um dich auf dein Kerngeschäft zu fokussieren. Falls du hier Bedarf hast, melde dich gern bei mir)

Eine passgenaue Marketing-Strategie

Ist dein Podcast-Prozess aufgesetzt, dann geht es um das Kernthema für die Sichtbarkeit: die Marketing-Strategie.

Wer deinen Podcast nicht kennt, hört ihn auch nicht!

Überlege dir deshalb frühzeitig, wie du deinen Podcast ins Spiel bringen kannst und welche Kanäle sich für das Bewerben anbieten. Schaffe Anknüpfungspunkte zum Podcast und mache sinnvoll auf neue Folgen aufmerksam.

Letztlich bleibt die wichtige Frage, wie dein Podcast in deine bestehenden Marketing-Aktivitäten integriert werden kann und wie diese in den Podcast mit eingebunden werden können. Stichwort: gegenseitiges Wachstum.

Als Beispiel könntest du deine Hörerinnen und Hörer im Podcast auf deinen Newsletter aufmerksam machen. Im Newsletter wiederum weist du auf deinen Podcast und die aktuelle Folge hin. Zack – schon hast du deine Marketing-Maßnahmen miteinander verheiratet und sie spielen sich gegenseitig in die Karten. Und genau so soll das sein.

Häufig wird der Podcast endlich veröffentlicht und nachdem Mama, Papa und Freunde reingehört haben, war es das schon wieder. Der Frust ist dann oft groß und die Motivation sinkt schnell. Oft ist der Podcast wieder schneller verschwunden, als er aufgetaucht ist. Das soll nicht sein. Daher ist es wichtig, dass du dir eine passende Launch-Strategie erarbeitest, bevor der Podcast startet. Allein dafür brauchst du übrigens länger als 60 Minuten. 😉

Braucht es all die oben erwähnten Dinge nun wirklich?

Meine Antwort als Podsultant ist die Antwort aller Antworten: Es kommt darauf an.

Ich gehe davon aus, dass du deinen Podcast mit einem bestimmten Ziel umsetzt, wie einen Expertenstatus aufzubauen oder mehr Kunden zu gewinnen.

Wenn du deinen Podcast jedoch nur aus Spaß an der Freude machen und nur ein wenig ins Mikrofon sprechen möchtest, braucht es diese ganzen Dinge nicht. Willst du aber mit dem Podcast etwas erreichen, dann ist das Ganze fast schon Pflichtprogramm.

Und da du das hier liest, nehme ich an, dass du mit deinem Podcast mehr erreichen möchtest, als nur Spaß an der Freude zu haben. Du solltest den Podcast natürlich nicht losgelöst betrachten, sondern als Puzzleteil in einem gesamten Marketing-Mix.

Jetzt fragst du dich vielleicht:

„Heißt das, dass ein Podcast nur ein stupides Instrument ist?”.

Nein!

In meinen Augen ist ein Podcast eine grandiose Möglichkeit, dein Thema in die Welt zu bringen und es mit dir als Experte oder Expertin im Kopf der Hörerschaft zu verknüpfen. Ein Podcast eignet sich wunderbar, um auf dich aufmerksam zu machen und Menschen weiterzuhelfen.

Ob du diese Ziele erreichst, wenn du eben mal schnell in 60 Minuten einen Podcast ohne klare Strategie auf die Beine stellst, bezweifle ich.

Im Rahmen dieser Folge möchte ich dich nicht abschrecken, einen Podcast zu starten. Ganz im Gegenteil – ich freue mich über jeden Podcast, der das Licht der Welt erblickt! Aber ich möchte dich dazu ermutigen, dir Gedanken über deinen Podcast zu machen und dir Strategien zu erarbeiten, die dich, deinen Podcast und letztlich auch dein Business weiterbringen. Dein Podcast soll dir Spaß machen und dich auf deiner Reise unterstützen.

Fazit

Kannst du einen Podcast eben mal schnell in 60 Minuten erstellen?

Kurzum: Wenn du es richtig machen möchtest, auf keinen Fall!

Ich hoffe, dass ich dir den ein oder anderen Impuls liefern konnte, dir für das Aufsetzen deines Podcasts ein bisschen mehr Zeit als 60 Minuten zu nehmen. 😉

Wenn das, was ich sage, für dich Sinn ergibt und Hand und Fuß hat, dann lass uns doch mal miteinander sprechen. Alles, was ich dir beschrieben habe, ist das, was ich gemeinsam mit meinen Kunden mache. Dabei ist es egal, ob das im 1:1 oder im Rahmen eines Gruppenprogramms stattfindet. Letztlich führen viele Wege nach Rom.

Wichtig ist, den richtigen Weg für dich zu finden. Genau dafür biete ich ein kostenfreies Kennenlerngespräch an, in dem wir uns zusammensetzen und beschnuppern können. Darin können wir dann feststellen, ob ein Podcast für dich zielführend ist und wenn ja, wo deine Reise damit hingehen kann. Deinen Termin kannst du dir ganz einfach hier buchen.




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