Vermeide unbedingt diesen Fehler beim Start deines Podcasts

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Viele Podcaster starten einen Podcast, begehen aber den größten Fehler schlechthin: Sie machen sich keine Gedanken über ihr Podcast-Konzept.

Es wird ganz nach dem Motto „Einfach-mal-machen“ gestartet, die ersten Folgen veröffentlicht und dann geschaut was passiert.

Und was passiert? Natürlich nichts.

Genau das führt letztlich dazu, dass viele Podcasts nicht über Folge 5 hinauskommen und dann genau so schnell wieder von der Bildfläche verschwinden, wie sie aufgetaucht sind.

Und das muss nicht sein.

Wie du das verhinderst und worauf du bei deinem Podcast-Konzept achten solltest, erfährst du in dieser Folge von Einfach Podcasten.

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Inhalt der Podcast-Folge

In dieser Folge möchte ich mit dir über einen sehr großen Fehler sprechen, den viele beim Start ihres Podcasts machen. Falls du noch keinen Podcast gestartet hast, aber überlegst, einen zu machen, möchte ich dich natürlich davor bewahren. Sollte dein Podcast bereits online sein, hat aber vielleicht noch nicht so viele Folgen, dann kannst du diese Folge als Ansatz nehmen, um vielleicht noch einen Schritt zurückzugehen und zu überlegen, ob du an der einen oder anderen Schraube noch mal drehen möchtest.

Die Einfach-mal-machen-Methode

Viele starten ihren Podcast nach der Einfach-mal-machen-Methode. Sie kaufen sich irgendein Mikrofon oder noch schlimmer, sie nutzen für die Aufnahmen ihrer Podcast-Folgen das Handy oder sogar das eingebaute Notebookmikrofon. Dann werden die ersten Folgen aufgenommen. Das Podcast-Cover wird schnell irgendwie in einem kostenlosen Online-Tool zusammengeklickt. Entsprechend schaut es dann oft auch aus. Und beim Thema natürlich wird über alles gesprochen, was gerade so passiert und was jeden irgendwo interessieren könnte. Denn bei der breiten Themenauswahl ist dann sicher für jeden irgendwas dabei.

Dann werden die ersten Folgen aufgenommen, bei einem Podcast-Hoster hochgeladen und kurzerhand veröffentlicht. Und dann wird erst mal geschaut, was so passiert. Natürlich werden die Freunde mobilisiert, sich die ersten Folgen anzuhören. Und dann schaut man in die Downloadstatistiken und die Freude ist groß: „Wahnsinn! Schon 20 Downloads. Genial!“ Es vergehen die ersten Tage und irgendwie werden es einfach nicht mehr. Nach ein paar Tagen wird dann die nächste Folge veröffentlicht. Es wird noch mal alles mobilisiert, was Rang und Namen hat: Freunde, Follower, der Chef, die Kollegen und so weiter. Aber für mehr als einen kleinen Schluckauf in der Downloadstatistik hat es dann nicht gereicht.

Die Wochen ziehen ins Land und hin und wieder wird die nächste Folge veröffentlicht. Die Freunde haben dann irgendwann keine große Lust mehr, sich neue Folgen anzuhören, weil der Inhalt schlicht nicht interessant ist für sie. Die anfängliche Begeisterung beim Podcast-Host geht dann irgendwann gegen null. Und dann werden sich früher oder später die Fragen gestellt: „Warum zur Hölle hört denn keiner meinen Podcast an? Na ja, ich mache vielleicht jetzt noch ein oder zwei Folgen und wenn sich dann nichts ändert, dann höre ich mit dem Ganzen wieder auf. Kostet ja auch alles Zeit und Geld.“

Kurzum, es wird gestartet, ohne sich Gedanken über ein sinnvolles Podcast-Konzept zu machen. Und genau das ist dann letztlich auch der Grund, warum viele Podcasts nicht über Folge 5 hinauskommen und genauso schnell wieder verschwinden, wie sie auf der Bildfläche erschienen sind.

Wenn du jetzt auch einen Podcast starten möchtest, dann tu dir selbst einen Gefallen. Reihe dich bitte nicht in diese Art von Podcasts ein, denn das wäre wirklich mehr als schade und vergebene Mühe. Auch wenn du schon einen Podcast veröffentlicht hast oder gerade mitten in den Vorbereitungen für die Veröffentlichung steckst dann empfehle ich dir: Mach im Zweifel noch mal einen Schritt zurück und beschäftige dich intensiv mit deinem Podcast-Konzept.

Dein Podcast-Thema

Schritt eins ist ganz klar die Auswahl des richtigen Podcast-Themas.

Viele Podcasts sind typischerweise die „Ich spreche über alles Mögliche“-Podcasts und eigentlich sind diese direkt zum Scheitern verurteilt.

Denn jetzt stell dir mal vor, du machst einen Podcast, wo du sagst: „Ja, ich will keinen ausschließen. Deswegen will ich mich auf kein Thema festlegen. Ich spreche einfach über alles, was mir über den Weg läuft und was interessant sein könnte für alle möglichen Menschen.“

Folge 1 geht über Recycling. Folge 2 über Ferien auf dem Bauernhof und Folge 3 über Oldtimer. Wen genau spricht diese Mischung an? Vor allem, wenn du in der Themen-Vielfalt so weiter machst. Ganz ehrlich: so wirst du dir kein Publikum und keine große Hörerschaft aufbauen.

Deswegen klare Empfehlung: Leg dich lieber auf ein Thema fest und suche dir ggf. darin sogar nochmal ein Unterthema – eine Nische – aus.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Erstens hast du weniger Konkurrenz, zweitens, weil du ja die Nische sehr spezifisch bedienst und sehr spezifisch unterwegs bist, baust du dir eine sehr treue Hörerschaft auf, weil du genau ihr Interessengebiet behandelst.

Kurzum, das Podcast-Thema zu finden ist sehr umfangreich. Deswegen wird es dazu noch mal eine eigene Podcast-Folge geben. Aber ich glaube, du hast jetzt eine ungefähre Vorstellung davon, in welche Richtung das Ganze geht. Sprich, die Themenauswahl beim Podcast ist kriegsentscheidend und sollte definitiv der allerallererste Schritt sein.

Deine Zielgruppe

Dann kommt der zweite Schritt, nämlich der Blick auf die Zielgruppe. Jetzt sagen natürlich viele: „Mein Podcast ist ja für jeden, den es interessiert. Deswegen schließe ich niemanden aus.“ Großer Fehler!

Wer alle erreichen will, der erreicht keinen!

Deswegen ganz klare Empfehlung: Definiere deine Zielgruppe und richte dein restliches Podcast-Konzept genau auf diese Gruppe aus.

Sagen wir mal, du richtest dich an alle und jeden, Männer und Frauen, 18-Jährige wie 65-Jährige, egal ob Single oder verheiratet, mit Kinder, ohne Kinder und so weiter.

Jetzt machst du eine Folge, die interessiert eher die jüngere Generation, sagen wir mal, unter 25 und da primär vielleicht sogar noch die Männer. Und in der nächsten Folge behandelst du ein Thema, das eher Frauen anspricht und da primär diejenigen, die, sagen wir, noch keine Kinder haben. Folge 1 hören somit keine Frauen und älteren Leute, sondern nur die jüngere Generation. Folge 2 hören sich wiederum keine Männer an und Leute, die Kinder haben.

Du siehst, das Ganze ist alles andere als zielführend. Denn bei Folge 1 springen erst gar nicht irgendwelche Leute auf, für die wiederum Folge 2 interessant sein könnte, und andersherum. Beziehungsweise bei Folge 2 springen dir vielleicht diejenigen, die Folge 1 gehört haben, wieder ab. Und so ist das ein Pingpong, was nicht zum Ziel und somit auch nicht zu einer festen Hörerschaft führt. Deswegen wichtigster Aspekt beim Podcast-Konzept: Zielgruppe definieren.

Folgende Dinge solltest du festlegen:

  • Altersbereich
  • Geschlecht
  • Interessen

Folgende Dinge kannst du für die weitere Einschränkung definieren:

  • Familienstand
  • Bildungsstand
  • Berufsgruppe
  • Einkommen

Beispiel:
Frauen zwischen 25 und 40 Jahren, die Single sind, keine Kinder haben, die beruflich sehr erfolgreich sind, aber dadurch wiederum zeitlich eingeschränkt sind. Sie wollen auf der einen Seite Karriere machen, aber trotzdem eine Familie gründen. Jedoch sind sie beruflich zu stark eingespannt, um jemanden kennenzulernen. Sie haben ein gehobenes Einkommen mit 70.000 Euro Jahreseinkommen.

Im nächsten Schritt würdest du dann die Wünsche, Bedürfnisse und Probleme deiner Zielgruppe noch mal durchleuchten und dann genau darauf deinen Content und natürlich auch dein Marketing ausrichten. Das heißt, du löst in deinem Podcast Probleme, gehst auf Bedürfnisse und Wünsche deiner Zielgruppe ein und sprichst damit auch die Sprache deiner Zielgruppe. Dann ist das eine runde Sache und es hilft, mehr Menschen gezielter zu erreichen, als wenn du sagst, das Ganze ist für alle und jeden.

Dein Podcast-Titel

Wenn dein Thema festgelegt und deine Zielgruppe definiert ist, geht es zur Titelauswahl.

Gerne wird beim Podcast-Titel mit irgendwelchen Fantasienamen oder lustig klingenden Namen, die jedoch keinerlei Bezug zum Thema an sich haben, gearbeitet. Und das ist ein großer Fehler.

Denn jetzt stell dir mal vor, du hast einen Titel „Der Sonnenscheinpodcast“. Warum? Ja, weil sich die Leute gedacht haben, die den Podcast ins Leben gerufen haben: „Wir haben ja immer gute Laune, daher der Name.“

Welches Thema könnte der Sonnenscheinpodcast behandeln? Bei Sonnenschein würde ich Urlaub damit in Verbindung bringen. Es könnte aber auch sein, dass es in dem Podcast um Solarthemen geht oder was auch immer. Alles, was irgendwo vielleicht mit der Sonne zu tun hat. Das Problem dabei ist: Jeder, der den Titel liest, Der Sonnenscheinpodcast, fühlt sich im Zweifel nicht angesprochen, weil nicht klar ist, worum es im Podcast eigentlich geht.

Lass uns mal ein zweites Beispiel machen. Angenommen, du hörst jetzt den Namen des Podcasts, der sich nennt „Der Unternehmerpodcast“. Um welches Thema wird es da wohl gehen? Klar, es wird ein Podcast sein, der über das Thema Unternehmertum geht, entweder über oder für Unternehmer. Wenn jemand Unternehmer ist oder werden will, würde sich der- oder diejenige mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit sofort angesprochen fühlen. Und genau darum sollte aus deinem Titel oder zumindest dem Untertitel hervorgehen, worum es im Podcast geht.

Weitere Bereiche deines Podcast-Konzepts

Welche Formate passen dazu? Die müssen natürlich wiederum zur Zielgruppe passen. Wie lang sind die Podcast-Folgen? Auch da kannst du dich an deiner Zielgruppe orientieren. Genauso, was das Thema Veröffentlichungsfrequenz angeht. Die Anrede im Podcast: Machst du „du“ oder „Sie“? Auch da musst du natürlich schauen: Passt es zum Thema? Passt es zu meiner Zielgruppe? All das sollte aufs Thema und natürlich ganz speziell auf die Zielgruppe abgestimmt sein.

Wenn du das alles beachtet hast, dann hast du eine gesunde Basis. Und wenn du dann in den anderen Bereichen genauso weitermachst, sprich bei den Strategien fürs Marketing, bei den Monetarisierungsstrategien und auch bei der Weiterentwicklung deines Podcasts, dann bin ich überzeugt, dass so ein Podcast definitiv länger durchhält als nur fünf Folgen und natürlich auch entsprechend erfolgreicher sein wird.

Fazit

Zum Schluss möchte ich noch ein kurzes Fazit ziehen. Für mich hat ein Podcast ohne Konzept keine Zukunft und relativ wenig Aussichten auf Erfolg. Mit einem klaren Konzept und einer klar definierten Zielgruppe wirst du definitiv erfolgreich sein.

Denn deine Hörer sind happy, weil Inhalte genau auf sie abgestimmt sind und natürlich auch der restliche Content. Du bist happy, weil sich dadurch natürlich deutlich schneller Hörer finden werden. Und wenn das Wachstum passt, wovon ich ausgehe, wenn das Ganze auf die Zielgruppe und die Hörerschaft ausgerichtet ist, dann kannst du mit dem Podcast letztlich auch viel früher Geld verdienen und ein entsprechendes Monetarisierungskonzept umsetzen.

Das heißt jetzt unterm Strich für dich: Hast du bereits einen Podcast, dann lohnt es sich, noch mal zurück zu Los zu gehen und dir Gedanken über dein Podcast-Konzept zu machen und willst du einen Podcast starten, dann natürlich erst recht.




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