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Warum deine Podcast-Folgen nicht perfekt sein müssen

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„Perfektion ist der Feind des Fortschritts“.

Recht hat er, der Winston Churchill.

Als Podcaster versuchen wir oft alles perfekt zu machen.

Das „Ähm“ muss raus. Die kurze Denkpause wird rausgeschnitten. Der Versprecher wird korrigiert.

Aber weißt du was?

Du musst nicht perfekt sein! Und deine Podcast-Folgen müssen es auch nicht.

Denn unperfekt ist das neue perfekt.

Und genau darum geht es in dieser Podcast-Folge von Einfach Podcasten. Du erfährst, warum deine Podcast-Folgen eben nicht perfekt sein müssen und weshalb im Hintergrund auch ruhig mal Kinder rumschreien dürfen.

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Inhalt der Podcast-Folge

“Perfection is the enemy of progress” (deutsch: “Perfektion ist der Feind des Fortschritts”). Dieses Zitat stammt von Winston Churchill und ich finde: recht hat er, der Winston. Er wusste, wovon er spricht.

Nirgends sonst habe ich es häufiger erlebt, dass Menschen versuchen, alles perfekt zu machen, als beim Podcasten. Dort gibt es sehr viele Perfektionisten. Ich gebe offen zu, dass ich selbst definitiv auch dazu zähle. Aber die Perfektion bremst dich aus.

Wenn ich mit Coachees an ihrem angehenden Podcast arbeite, gibt es von mir regelmäßig Hausaufgaben, damit dieser ordentlich vorangeht. Ein To-do ist dabei die Aufnahme der ersten Podcast-Episode, also die Folge 0 des Podcasts.

Nach der Hausaufgabe bekomme ich oft die gleiche Antwort. Sie haben viele Anläufe gebraucht und sind mit dem Ergebnis nicht ganz zufrieden. Sie haben zu viele “Ähms” in der Aufnahme, haben nicht die richtige Formulierung gefunden oder es sind ihnen im Nachhinein noch Dinge eingefallen, die sie gern erwähnt hätten.

Du bist kein Terminator

“Ähms” sind menschlich, wenn dir einmal nicht die richtige Formulierung einfällt. Wir sind alle keine Maschinen und kein Terminator. Und das ist auch gut so. Selbst, wenn dir im Nachgang noch etwas einfällt, das du noch erwähnen wolltest, ist das kein Beinbruch. Solange der restliche Inhalt deiner Folge Hand und Fuß hat, kommt es auf diesen einen Satz nicht an.

Bei mir selbst ist das auch so. Wenn mir hinterher noch eine Idee für einen Absatz kommt, aber die Folge bereits im Kasten ist, nehme ich sie ganz bestimmt nicht noch einmal von vorne auf, wenn der Rest den Inhalt so vermittelt, wie ich es geplant hatte. Dann ist die Mission erfüllt. Haken dran und fertig. Im Zweifel wird aus den Aspekten, die ich noch einbringen wollte, eine Idee für eine komplett neue Folge. Schon hat es wieder etwas Gutes, nicht perfekt zu sein. Perfektion ist also nicht alles – vor allem nicht beim Podcasten.

Wir sind mit uns selbst kritischer als notwendig

Stell dir vor, du müsstest jede Folge dreimal aufnehmen, weil du an jeder etwas auszusetzen hast. Das ist alles andere als effektiv. Beim Podcasten geht es nicht darum, perfekt zu sein. Es geht darum, deinen Hörern eine schöne Zeit, Unterhaltung und guten Content zu bieten.

Oder glaubst du, dass dir gleich die Hälfte deiner Zuhörer abspringt, wenn du dich ein paar Mal versprichst? Ich verrate dir ein Geheimnis: Das wird nicht passieren! Die Hörer abonnieren den Podcast nicht wegen perfekter Folgen, sondern, weil du ihn so machst, wie du ihn machst und nicht, weil er perfekt ist.

Ich habe z.B. einmal eine Folge aufgenommen, während meine kleine Tochter gebadet wurde. Sie quiekst und schreit dabei immer vor Freude, was man in der Podcast-Folge im Hintergrund ein wenig gehört hat. Habe ich deswegen die Aufnahme der Folge abgebrochen? Nein, natürlich nicht! Beim Anhören der Episode habe ich festgestellt, dass meine Tochter kaum bzw. nur sehr leise zu hören war. Ich würde sogar behaupten, dass meine Hörer das nicht einmal bemerkt haben.

Fazit

Du darfst dich in deinem Podcast versprechen. Es darf im Hintergrund mal ein Auto hupen. Dein Kind darf mal vor Freude quieken oder der Postbote an der Tür klingeln. Es darf dir auch die ein oder andere Formulierung im Podcast nicht gleich einfallen. Wir Podcaster sind letztendlich einfach nur Menschen. Deswegen darfst auch du in deinem Podcast einfach Mensch sein. Sei authentisch, menschlich und sei einfach du selbst.

Unperfekt ist das neue Perfekt. Daher ist mein Plädoyer: Starte unperfekt!

Stehst du noch am Anfang deines Podcasts und fühlst dich noch unsicher? Melde dich jederzeit gern bei mir. Wir finden gemeinsam eine Möglichkeit, wie du dich in deinem Podcast wohlfühlst und dieses Gefühl deinen Hörern vermitteln kannst.

Wo bist du noch zu perfektionistisch als Podcaster? Oder zu streng mit dir selbst? Hinterlasse mir jetzt deine Antwort in den Kommentaren!




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