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Ähm – Wie du nervige Füllwörter vermeidest

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„Ähm…wie war das…ähm…noch gleich?“

Jeder von uns kennt es.

Genau: Das Ähm.

Du suchst nach einer passenden Formulierung oder einem Wort und schon ist es wieder da.

Irgendwo ist es eine Hassliebe.

Eigentlich möchte man kein Ähm sagen, aber ganz unterlassen geht auch nicht.

Doch Ähms und andere Füllwörter lassen sich sehr einfach vermeiden bzw. deutlich reduzieren.

Wie das funktioniert und worauf du dabei achten solltest, erfährst du in dieser Folge von Einfach… ähm… Podcasten. 😉

Shownotes zur Podcast-Folge

Folge 21: Im Podcast lieber frei sprechen oder mit Skript arbeiten?

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Inhalt der Podcast-Folge

Die lieben Ähms… welcher Podcaster kennt sie nicht. Heute soll es darum gehen, wie du diese nervigen Begleiter reduzierst oder sogar ganz vermeidest.

Sicher kennst du die Situation: Du suchst nach einem passenden Wort oder einer Formulierung und schon ist es da – das Ähm.

Das Gehirn möchte damit Pausen überbrücken. Solche Lücken ergänzt es mit einem Füllwort. Doch was sorgt überhaupt dafür, dass du mehr Füllwörter benutzt als notwendig?

Vier Hauptgründe für die Verwendung von Füllwörtern

1. Nervosität

Beim Sprechen vor größeren Gruppen oder vor fremden Menschen ist es natürlich, nervös zu sein. Beim Drücken des Aufnahme-Buttons beim Podcasten kann es also sein, dass dein Gehirn Alarm schlägt und dir sagt: “Achtung! Jetzt musst du abliefern!”. In diesem Fall kann es durchaus passieren, dass das ein oder andere “Ähm” mit dabei ist.

2. Schlechte Vorbereitung

Insbesondere, wenn du die Folge spontan ohne Fahrplan aufnimmst, benötigst du im Kopf während der Aufnahme die Zeit, um einen zu erstellen. Daher ist die klare Empfehlung von meiner Seite, mit einem Skript oder zumindest mit Stichpunkten zu arbeiten. Mache dir im Vorfeld Gedanken darüber, was du sagen möchtest und in welcher Reihenfolge. Höre dir dazu gern die Podcast-Folge 21 an, in der ich die Frage beantworte, ob es sinnvoll ist, einen Podcast frei zu sprechen oder mit einem Skript zu arbeiten.

Die Zeit, die dein Gehirn für die Suche nach Inhalten und Formulierungen benötigt, füllt es mit Ähms. Unvorbereitet zu sein führt also eher dazu, dass du mehr Füllwörter benötigst.

3. Zu schnelles Sprechen

Durch zu schnelles Sprechen kommt dein Gehirn nicht mehr hinterher. Das ist sehr faszinierend, wie ich finde. Teste es gern selbst einmal, indem du versuchst, jemandem etwas zu erklären und dabei bewusst sehr schnell zu sprechen. Du wirst merken, dass dein Gehirn fast automatisch Ähms einfügen wird.

4. Gewohnheit

Es kann schlicht und ergreifend zu deiner Gewohnheit geworden sein, immer wieder ein Ähm zu sagen. D. h. du hast es dir unbewusst antrainiert. Die gute Nachricht dabei ist: Alles, was du dir antrainiert hast, kannst du dir auch wieder abgewöhnen. Mache dir also keinen Kopf. Du kannst es dir mit kleinen Mitteln wieder abtrainieren.

Du hast ein Ähm verwendet – was jetzt?

Die Menge macht den entscheidenden Unterschied. Hast du in deiner Aufnahme überaus viele Ähms, dann ist eine Nachbearbeitung nicht zielführend. Denn das bedeutet, dass du für jede darauffolgende Episode einen extrem hohen Mehraufwand hast. Idealerweise benutzt du wenige bis keine Ähms und musst dadurch nicht viel schneiden. Bevor du zu viel nachbearbeitest, empfehle ich dir, die Ähms zu reduzieren. Analysiere dafür deine Aufnahmen und führe eine Strichliste, wie viele Füllwörter vorkommen. Zu viele Ähms wirken unprofessionell und sie lenken vom eigentlichen Inhalt ab.

Das Gute für uns Podcaster ist, dass wir beim Podcasten in der Regel nicht live sind. Es dürfen Ähms gesagt werden. Das ist grundsätzlich kein Beinbruch und kann authentisch wirken. Überprüfe für dich, wie viele Ähms du nutzt und entscheide für dich, ob es zu viele sind oder nicht.

6 Tipps, um Füllwörter zu vermeiden bzw. zu reduzieren

Komme zur Ruhe, bevor du deine Aufnahme startest

Entspanne dich und komme in die richtige Stimmung. Bist du in deiner Wohlfühlzone angekommen, hast du die Basis für die Aufnahme geschaffen.

Bereite dich gut vor

Wie oben schon erwähnt ist die richtige Vorbereitung essenziell. Sie kann dich dabei unterstützen, Ähms zu vermeiden. Übe deine Folge einmal ohne Aufnahme. Im zweiten Durchlauf wirst du dich deutlich sicherer fühlen und dadurch weniger Füllwörter sagen.

Gestikuliere

Studien und Sprachwissenschaftler haben bestätigt, dass Gestikulieren dem Gehirn hilft, Wörter schneller und einfacher zu finden. Indem du deinen Körper in das Sprechen mit einbeziehst, entstehen weniger Ähms.

Sprich bewusst langsamer

Habe Mut zur Pause. Es muss nicht ununterbrochen geredet werden. Du darfst dir ein paar Sekunden nehmen, um deine Gedanken zu sortieren. In dieser Pause kannst du nachdenken und deine Hörer haben die Möglichkeit, das von dir bisher Gesagte zu verarbeiten. Außerdem steigern Pausen die Spannung.

Vermeide lange Schachtelsätze

Das sorgt dafür, dass Ähms weniger zum Einsatz kommen.

Übung macht den Meister

Je häufiger du Podcast-Folgen aufnimmst, desto routinierter wirst du. Mache dich nicht verrückt. Gib dir Zeit, deine Ähms nach und nach zu reduzieren oder solche Füllwörter sogar ganz zu vermeiden.

So kannst du Füllwörter vermeiden bzw. deutlich reduzieren

Übung 1

Versuche, während einer Aufnahme Strichliste zu führen, sobald du ein Ähm verwendet hast. Ich weiß, dass das schwierig ist. Aber allein dadurch ist dein Kopf auf den Modus eingestellt, kein Ähm zu sagen. Du sprichst bewusst langsamer und nutzt Sprechpausen zum Überlegen, statt sie mit Füllwörtern auszuschmücken.

Übung 2

Diese Übung mag dir vielleicht komisch vorkommen, aber sie ist sehr effektiv. Sobald du bei einer Podcast-Aufnahme ein Ähm sagst, beginnst du mit der Aufnahme von vorn. Das kann durchaus einige Zeit in Anspruch nehmen. Aber es sorgt dafür, dass du dir ganz bewusst überlegst, wie du deine Füllwörter auf null reduzierst. So kannst du für dich feststellen, was der Grund dafür ist, dass du ein Ähm nutzt.

Gib mir gern ein Feedback in den Kommentaren, wie du mit den Tipps und Übungen zurechtgekommen bist. Ich bin gespannt!




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