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Wie du deine Hörer aktiv in deinen Podcast einbindest

2 Kommentare

Ein Podcast ist erst einmal ein sehr einseitiges Format.

Du als Host sprichst zu deinen Hörern, aber deine Hörer nicht mit dir.

Klar, deine Hörer sitzen ja nicht live neben dir, wenn du die Folge aufnimmst.

Somit kannst du nicht einfach mal eine Frage in den Raum werfen und hoffen, dass jemand antwortet.

Aber trotzdem gibt es die ein oder andere Möglichkeit, wie du deine Hörer aktiv in deinen Podcast mit einbinden kannst. Welche das sind? Drei Möglichkeiten stelle ich dir in dieser Folge von Einfach Podcasten vor.

Shownotes zur Podcast-Folge

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Inhalt der Podcast-Folge

Eine Frage, die sich viele Podcaster stellen: „Wie kann ich meine Hörer aktiv in den Podcast einbinden?“

Diese Frage stellt sich natürlich, da ein Podcast zunächst ein einseitiges Format ist. Das Auditorium hört logischerweise nicht live zu. Du kannst keine Frage in die Runde werfen und hoffen, dass jemand antwortet. Diese Möglichkeiten bietet der Rahmen eines Podcasts nicht. Dennoch gibt es einige Mittel und Wege, wie du deine Hörer in den Podcast mit einbeziehst.

Möglichkeit 1: Social Media

Als Podcaster ist der Podcast an sich natürlich nur ein Kanal von vielen, den du bedienen solltest. Ein eigener Social-Media-Auftritt gehört zu einem Podcast für mich wie das Amen in der Kirche. Abhängig von der Social-Media-Plattform, auf der du unterwegs bist, hast du unterschiedliche Möglichkeiten, mit deinen Hörern und deiner Community in Kontakt zu treten. Das kann über Storys, klassische Content-Posts und deren Kommentare, Umfragen oder direkte Nachrichten auf der Social-Media-Plattform erfolgen.

Vielleicht hast du auch eine eigene Social-Media-Gruppe? Auch darüber hast du zahlreiche Möglichkeiten, mit deiner Hörerschaft zu interagieren. Sei es über Facebook, LinkedIn oder auch Xing.

Ganz wichtig ist: Denke daran, zum Schluss einen Call-to-Action einzubringen, wenn du mit deiner Community über Social Media interagierst. Ein Call-to-Action ist eine Handlungsaufforderung an deine Hörer wie beispielsweise: „Hinterlasse mir einen Kommentar“. Es ist bewiesen, dass ein Call-to-Action deine Community zur Interaktion anregt. Diese kannst du schließlich für deinen Podcast nutzen.

Beachte an dieser Stelle, dass Social Media von der Interaktion beider Seiten lebt! Hinterlässt dir deine Community Kommentare, dann beantworte sie auch wirklich. Das Gleiche gilt für direkte Nachrichten. Deine Community lebt von diesem interaktiven Austausch untereinander und letztlich tut das auch dein Podcast.

Beispielsweise könntest du deine Hörer über Social Media fragen: „Welches Thema soll ich als nächstes im Podcast behandeln? Gibt es ein Unterthema zum Podcast-Thema, was dich schon immer interessiert hat?“. Oder du könntest ankündigen: „Demnächst habe ich einen Experten zum Thema XY bei mir im Interview. Welche Fragen möchtest du zu diesem Thema loswerden? Ich stelle sie gern im Interview, wenn sie passend sind.“

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, Feedback zu bestehenden Podcast-Folgen einzuholen. Das kann über eine Instagram Story erfolgen. Als Beispiel könnte diese so aussehen: „Mir ist heute zu diesem Unterthema etwas passiert. Dazu habe ich bereits eine Podcast-Folge gemacht. Jetzt würde mich natürlich interessieren: War die Podcast-Folge für dich klar? Sind noch Themen oder Fragen offengeblieben? Worauf sollte ich vielleicht noch näher eingehen? Gib mir dazu doch Feedback”.

All das bietet dir viele Möglichkeiten, wie du mit deinen Hörern über Social Media in Kontakt treten kannst. Darüber hinaus erhältst du wertvolles Feedback und Input für deinen Content. Social Media ist unfassbar wertvoll, um weitere Ideen für neuen Content zu entwickeln. Durch Nachfragen bei deiner Community und durch das Feedback kannst du auf neue Ideen für Podcast-Folgen kommen. Somit befüllst du deinen Podcast wieder mit Leben und mit Content, der für deine Hörerschaft relevant ist.

Möglichkeit 2: Webseite mit Kontaktformular

In den Kommunikationsmix zum Podcast gehört eindeutig auch eine Webseite. Würdest du mich jetzt fragen: „Braucht mein Podcast unbedingt eine Webseite?“, so würde ich ganz klar antworten: “Ja, auf jeden Fall!”. Eine Webseite ist die Heimatbasis, von der aus du operierst und natürlich auch dein Podcast. Über deine Webseite gibst du deinen Hörern erneut die Möglichkeit, mit dir in Kontakt zu treten und dir Feedback zu geben.

Der beste Weg dafür ist das sogenannte Kontaktformular – eine absolute Pflicht bei einer Webseite. Beachte dabei, das Kontaktformular so schlank wie möglich zu halten. Das heißt, du solltest maximal den Namen und E-Mail-Adresse abfragen. Das ist alles. Lass unnötige Felder weg und räume somit alle Hürden auf die Seite, über die der Anfrager stolpern könnte.

Erwähnst du im Podcast, dass du über dein Kontaktformular gern Feedback entgegennimmst, dann verlinke es im Idealfall direkt in den Shownotes. Vermeide es, zu sagen: „Auf meiner Webseite findest du ein Kontaktformular, wo du mir Feedback geben kannst“. Das ist wieder ein Klick mehr, sprich eine weitere Hürde, für den Hörer. Verlinke das Kontaktformular unmittelbar in den Shownotes. So ist dein Hörer nur einen Klick davon entfernt, dir direkt eine Nachricht zu schicken.

Darüber hinaus gibt es die Königsklasse der Kontaktformulare: das Einfügen von zusätzlichen Kontaktformularen auf der Webseite. Diese laden deine Hörer zum Beispiel explizit dazu ein, Vorschläge für ein Podcast-Thema oder neue Interviewgäste zu hinterlassen. Dabei gibt es eigene Felder zur Abfrage von weiteren Daten. Jene Kontaktformulare dürfen bewusst ein bisschen umfangreicher sein. Exemplarisch könntest du Felder einfügen mit Fragen wie:

● „Über welches Thema möchtest du im Interview sprechen?“
● „Warum bist du der richtige Interviewgast für das Thema?“
● usw.

Das bietet dir die Möglichkeit, auch individuelles Feedback zu erhalten oder persönlich mit dem Anfrager in Kontakt zu treten.

Insgesamt lässt sich sagen: Kontaktformular und Webseite gehören für mich ganz klar zum Pflichtprogramm. Es bietet dir sehr viele Wege, um mit deinen Hörern und potenziellen Interviewgästen in Kontakt zu treten. Nicht zuletzt machst du es Interessenten deutlich einfacher, sich bei dir zu melden.

Möglichkeit 3: SpeakPipe

Was ist SpeakPipe? SpeakPipe ist ein einfaches Tool zur Einbindung auf deiner Webseite. Du kannst es einbinden über ein Plug-in bei WordPress oder einfach nur per Copy-and-Paste und einem entsprechenden Code zum Einfügen. Über SpeakPipe können dir deine Hörer eine Voice-Nachricht aufnehmen. Diese wird dir anschließend automatisch per E-Mail zugesendet.

Das habe ich beispielsweise für die Hörerfrage umgesetzt. Dazu habe ich eine eigene kleine Unterseite angelegt. Dort erkläre ich kurz, worum es geht und biete auf der Unterseite zwei Möglichkeiten an: Mir entweder eine E-Mail zu schicken (was ein Link zum Kontaktformular ist) oder eine Voice-Nachricht über SpeakPipe aufzunehmen. Den Link mit der Erklärung, wie ich das umgesetzt habe, findest du hier. Ich empfehle dir, es über die offizielle SpeakPipe-Webseite einmal auszutesten.

Fazit

Zusammengefasst ist ein Podcast definitiv keine Einbahnstraße, sondern ein Kanal in deiner gesamten externen Kommunikation. Eine Webseite sowie ein passender Social-Media-Auftritt gehören für mich zum Pflichtprogramm eines jeden Podcasts. Beides bietet dir nicht nur die Chance, deine Hörer in den Podcast mit einzubeziehen, sondern noch vieles mehr.

Wie beziehst du deine Hörer in den Podcast mit ein? Hinterlasse mir dazu gerne einen Kommentar.




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2 Kommentare

  1. peter jochim

    Danke für deinen super Content! Hat mir sehr geholfen. LG Piet

    Antworten
    • Daniel

      Hallo Piet,
      lieben Dank für dein Feedback 🙂 Freut mich sehr, wenn du etwas rausziehen konntest.
      Beste Grüße
      Daniel

      Antworten

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