9 Gründe, warum du deinen Podcast immer als (Side-) Business starten solltest

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Du möchtest einen Podcast starten und das Ganze erst mal nur als Hobby betrachten? Das ist ein Fehler! Einen Podcast solltest du immer als (Side-) Business aufziehen und zwar von Anfang an. Warum? In dieser Folge von Einfach Podcasten erfährst du gleich 9 Gründe, warum es Sinn macht deinen Podcast von Beginn an als Business-Modell zu sehen.

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Inhalt der Podcast-Folge

In der heutigen Folge möchte ich mit dir darüber sprechen, warum es Sinn macht, dass du deinen Podcast von Anfang an als Side-Business aufziehst.

Viele starten einen Podcast als reines Hobbyprojekt und schauen einfach mal, was passiert. Die Idee, dass damit irgendwann auch mal Geld verdient werden kann, ist zwar vorhanden, wird aber erst mal nicht weiterverfolgt. Vermutlich gibt es dafür viele Gründe, wie z.B. die Angst, dass das Ganze nicht funktionieren könnte, dass vielleicht keine Einnahmen generiert werden oder dass einfach nicht genügend Hörer gefunden werden.

Aber ich bin überzeugt davon, dass genau das ein Fehler ist. Denn wer einen Podcast über sein Herzensthema starten möchte und den Wunsch hat, irgendwann damit auch Geld zu verdienen, der sollte seinen Podcast immer als Side-Business starten. Warum? Genau darum geht es in der heutigen Folge und ich möchte dir neun Gründe aufzeigen, warum es Sinn macht, dass du dein Podcast-Projekt immer als Side-Business startest.

Grund 1: wenig Aufwand und geringe Hürden

Viele sehen eine Unternehmensgründung, auch wenn es nur eine nebenberufliche Gründung ist, als Riesenhürde. Aber wenn du deinen Podcast als Side-Business starten möchtest, reicht es, wenn du als Einzelunternehmer startest. Somit musst du keine GmbH oder UG gründen. Diese Hürde fällt schon mal komplett weg. Du kannst als Einzelunternehmer starten, und zwar als sogenannter Kleinunternehmer. Damit werden dir sehr viele Dinge deutlich erleichtert.

Letztlich musst du dafür einfach nur eine Gewerbeanmeldung ausfüllen, abgeben und dafür die entsprechende Anmeldegebühr zahlen. Und kurze Zeit später bist du Kleinunternehmer. Du siehst: das Ganze ist wirklich wenig Aufwand und kein Hexenwerk.

Grund 2: Hobby als Beruf

Du machst dein Hobby zum Beruf, was letztlich der Wunsch von vielen ist. Und du kannst ihn mit deinem Podcast-Side-Business auch Wirklichkeit werden lassen. Denn du sprichst über dein Herzensthema in deinem Podcast und verdienst damit Geld.

Und glaub mir eins: Podcasting macht einen Riesenspaß! Sonst würde ich es nicht schon so lange machen. Dass Podcasting auch Arbeit ist, steht gar nicht zur Debatte. Es ist Arbeit. Aber es ist Arbeit, die sich nicht nach Arbeit anfühlt. Und wenn dem so ist, dann würde ich behaupten, dann hast du alles richtig gemacht.

Grund 3: Motivation und professionelle Umsetzung

Dann der dritte Grund ist: Du bleibst dran. Wer jetzt einen Podcast als Hobby startet, der hat häufig keinen großen Anreiz, das Ganze auch langfristig durchzuziehen. In der Regel werden sich dann häufig auch keine großen Gedanken zum Konzept gemacht. Und ganz ehrlich, das ist schade. Denn das sorgt dafür, dass genau solche Podcasts schneller wieder von der Bildfläche verschwinden, als sie aufgetaucht sind.

Häufig wird dann auch kein großer Grund gesehen, in den Podcast überhaupt zu investieren und Geld reinzustecken. Somit wird erst mal an der Ausrüstung gespart. Doch vernünftiges Equipment, wie z.B. ein gutes Mikrofon sorgt dafür, dass der Podcast eine gute Audioqualität liefern kann. Hat ein Podcast wiederum keine gute Audioqualität, kann der Inhalt noch so gut sein, aber die Hörer bleiben aus.

Das Ganze geht dann noch weiter. Ebenso wird am professionelles Podcast-Cover, einer ordentlichen Webseite, E-Mail-Marketing und weiteren Bereiche gespart. Es wird einfach kein Grund gesehen, warum in den Podcast investiert werden soll. Und genau da scheiden sich die Geister und man sieht häufig auf den ersten Blick, ob ein Podcast professionell aufgezogen wurde oder nur ein Hobby-Projekt ist.

Wer wiederum einen Podcast als Side-Business startet, der hat ein Ziel vor Augen – nämlich mit dem Podcast Geld verdienen. Dann ist auch eine entsprechende Bereitschaft da, Geld dafür auszugeben und dann kann von Anfang an auch ordentlich durchgestartet werden.

Wenn das Ganze als Side-Business aufgezogen wird, dann macht man das mal nicht einfach so, sondern macht sich gezielt Gedanken über das Gesamtkonzept. Sprich, die Basis wird geschaffen, in dem Fall das Podcast-Konzept. Außerdem wird in der Regel auch ein Konzept fürs Marketing und letztlich auch die Monetarisierung erarbeitet.

Grund 4: Ausgaben geltend machen

Das Thema Ausgaben bringt mich auch gleich zum nächsten Grund: Du kannst deine Ausgaben auch als solche verbuchen. Startest du jetzt einen Podcast als Hobbyprojekt und kaufst dir ein Mikrofon dann ist das Geld erst mal weg. Das Geld ist auch erst mal weg, wenn du es als Side-Business startest. Aber dann kannst du diese Ausgaben auf deiner Ausgabenseite im Business erst mal einbuchen und letztlich deine Einnahmen gegenrechnen.

Und hast du unterm Strich mehr Ausgaben als Einnahmen, dann vermindert das natürlich deine Steuerlast und kann dir steuerliche Vorteile bringen.

Disclaimer: Ich mache hier keine Steuerberatung. Dafür gibt es Profis, an die du dich auch zwingend wenden solltest. Denn genau dafür sind sie da. Und man sollte immer – wie man so schön sagt: Schuster, bleib bei deinen Leisten – auch bei deinem Thema bleiben und das ist in dem Fall dann das Thema Podcasting.

Grund 5: Einnahmen

Wo wir gerade so schön über das Thema Ausgaben gesprochen haben, kommen wir gleich zum nächsten Grund, der genau die Gegenseite anschaut, nämlich das Thema Einnahmen. Wenn du von Anfang an das Ganze als Side-Business startest, dann beschäftigst du dich auch von Anfang an mit dem Thema Einnahmen, was wiederum ein Hobbypodcast ja eher auf das Abstellgleis geparkt hat und nicht von Anfang an betrachtet. Indirekt baust du dir damit einen entsprechenden Druck auf. Denn, wenn du Ausgaben auf der einen Seite hast, müssen ja auch irgendwo Einnahmen herkommen.

Und wenn du das Ganze strategisch angehst, dann verdienst du auch ab Tag eins Geld mit deinem Podcast. Und dann beginnt es auch, Spaß zu machen, auch wenn es von Anfang an jetzt vielleicht nicht gleich ein paar Hundert oder Tausend Euro sind. Selbst wenn es erst mal nur ein paar Euro sind und beispielsweise deine Hosting-Kosten deckt, dann ist es schon ein tolles Gefühl, wenn von Anfang an auch Einnahmen fließen.

Grund 6: zusätzliche Einkommensquelle

Und auch das ist jetzt wieder ein schöner Übergang zum nächsten Grund. Denn mithilfe deines Podcast-Side-Business baust du dir nebenberuflich eine zusätzliche Einkommensquelle auf. Das heißt, du baust dir ein weiteres Standbein auf und machst dich damit unabhängiger von deinem Haupteinkommen, was dir und natürlich auch deiner Familie ein gutes Stück mehr Sicherheit bietet.

Grund 7: kein finanzielles Risiko

Wenn du deinen Podcast als Side-Business startest, dann hast du erst mal kein finanzielles Risiko. Wenn du das Ganze nebenberuflich machst, dann hast du weiterhin ein Sicherheitsnetz, sprich dein Einkommen aus deinem Hauptjob. Du musst nämlich nicht alles auf eine Karte setzen und sofort deinen Hauptjob kündigen, sondern kannst das ganz entspannt nebenberuflich starten.

Und das Schöne: Du bist erst mal nicht auf die Einnahmen aus deinem Podcast angewiesen. Die sind die Kirsche auf der Sahne und kommen nochmal on top.

Grund 8: kein Zeitdruck

Da du das ganze nebenberuflich machst, kommen wir gleich zum nächsten Grund: Du hast genug Zeit zum Testen. Du kannst dir in Ruhe verschiedene Monetarisierungsmöglichkeiten anschauen und ausprobieren. Sei es Affiliate Marketing, Podcast-Werbung oder eigene Produkte. Im Umkehrschluss bedeutet das: Dein Podcast-Business muss nicht von Anfang an durch die Decke gehen, sondern du kannst das ganz entspannt nebenher aufbauen.

Grund 9: Unternehmertum

Kommen wir zum neunten und letzten Grund: Du setzt dich mit dem Thema Unternehmertum auseinander. Vor allem, wenn du aus der Angestelltenwelt kommst, dann hast du mit verschiedenen Bereichen erst mal überhaupt keine großen Berührungspunkte, sei es mit Steuern, Buchhaltung oder Marketing. Aber mit deinem Podcast-Side-Business hast du diese Berührungspunkte sehr wohl. Und glaub mir eines: Du lernst in sehr kurzer Zeit extrem viel dazu, vorausgesetzt natürlich, du machst auch was dafür.

Wenn du dich mit dem Thema Unternehmertum auseinandersetzt und sei es nur als Sidepreneur, als nebenberufliches Business, dann lässt dich das auch als Person sehr stark wachsen. Ich habe es bei mir selbst gesehen, als ich angefangen habe, mit dem Thema Unternehmertum mich auseinanderzusetzen, was da alles passiert ist. Hinzu kommt der Austausch mit anderen Sidepreneuren. Jeder, der bereit ist Zeit zu investieren und sich in die Thematik einzuarbeiten, der wird wachsen. Und nicht nur im Business, sondern auch privat.

Fazit

Wenn du jetzt einen Podcast als Hobbyprojekt startest, ist das ganz nett, aber bringt dich häufig nicht voran. Denn Ausgaben werden häufig gescheut. Das Ganze startet oft ohne richtiges Konzept und so weiter. Versteh mich nicht falsch. Wenn du jetzt einen Podcast als Hobby für dich oder deinen Verein oder Ähnliches starten willst, dann ist das wunderbar und wirklich eine großartige Sache. Ich will das nicht mies machen.

Wenn du aber einen Podcast über dein Herzensthema starten möchtest und von Anfang an die Idee hast, damit auch über kurz oder lang Geld zu verdienen, und dir damit auch ein zusätzliches Standbein aufbauen möchtest, dann solltest du auf jeden Fall von Anfang an deinen Podcast als Side-Business aufziehen.

Wie ist es bei dir? Hast du deinen Podcast als Business aufgezogen oder ist es doch nur ein Hobby?




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