Podcast-Intro selbst einsprechen oder einsprechen lassen?

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Die Entscheidung steht: Mein Podcast soll ein Intro bekommen.

Aber soll ich es jetzt selbst einsprechen oder doch lieber professionell einsprechen lassen?

Genau diese Frage stellen sich viele Podcaster.

Ein selbst eingesprochenes Intro bringt eine persönliche Note mit rein während ein Profisprecher/in dem Ganzen einen professionellen Stempel aufdrückt.

Das und um viele weitere Vor- und Nachteile beider Möglichkeiten geht es in dieser Folge von Einfach Podcasten.

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Inhalt der Podcast-Folge

Dieses Mal geht es um das allseits beliebte Intro eines Podcasts. Wenn jemand einen Podcast starten möchte und sich letztlich dafür entscheidet, dass der Podcast ein Intro erhalten soll, stellt sich die Frage: Soll ich jetzt mein Intro selbst einsprechen oder doch lieber einsprechen lassen?

Was ist ein Intro?

Ein Intro ist ein Element, was häufig den gleichen Inhalt hat und vor dem eigentlichen Inhalt deiner Podcast-Folge kommt. Weiter gibt ein Podcast-Intro deinem Podcast ein professionelles Gesicht. Ich würde behaupten, dass fast jeder Podcast in irgendeiner Form ein Intro hat, um den eigentlichen Inhalt zu verpacken.

Häufig wird ein Intro auch zusammen mit einem passenden Podcast-Jingle untermalt, sprich mit einem entsprechenden Musikstück, um damit dann auch für entsprechenden Wiedererkennungswert zu sorgen. Dabei ist zu beachten, dass der Podcast-Jingle auch zu dir als Person, zu deinem Podcast, zu deinem Thema und somit zum Gesamtbild des Podcasts passen sollte.

Inhaltliche Unterscheidung

Aber, bevor wir jetzt der eigentlichen Frage auf den Grund gehen, muss man die Inhalte von Intros differenziert betrachten. Auf der einen Seite gibt es Intros, die immer den gleichen Inhalt haben. Ein kurzes Beispiel dafür wäre: „Herzlich willkommen zum Podcast XYZ. Mein Name ist Daniel Wagner und in diesem Podcast geht es um X,Y und Z.“

Auf der anderen Seite gibt es Podcast-Intros mit wechselndem Inhalt und hier mit oder ohne Bezug zu dem eigentlichen Inhalt der Podcast-Folge. Das kann dann beispielsweise so aussehen: „Herzlich willkommen zum Podcast XYZ. Mein Name ist Daniel Wagner und in dieser Folge geht es um die Frage, ob X vor Y kommt oder nicht.“

Diese zwei Unterschiede sind wichtig, wenn man den entsprechenden Aufwand dahinter betrachtet. Bei gleichem Inhalt ist das Intro relativ schnell gemacht. Einmal eingesprochen und das Intro wird einfach in jeder Folge an den Anfang hinzugefügt.

Ein Intro mit wechselndem Inhalt – ob mit oder ohne Bezug – muss pro Podcast-Folge individuell aufgenommen werden. Und genau dieser Aufwand muss bei der Entscheidung mit einfließen, ob man das Ganze selbst umsetzt oder an jemanden abgibt.

Aber kommen wir jetzt mal zur eigentlichen Fragestellung. Soll ich denn jetzt mein Intro selbst einsprechen oder einsprechen lassen?

Intro selbst einsprechen

Vorteile

  • Schnell umgesetzt
  • Freie Zeiteinteilung / zeitliche Unabhängigkeit
  • Bringt eine persönliche Note in den Podcast mit ein

Nachteile

  • Wenig abwechslungsreich (Content + Intro von der gleichen Person)
  • Sich selbst ankündigen wirkt komisch, daher „nur“ kurze Selbstvorstellung

Intro professionell einsprechen lassen

Vorteile

  • Wirkt professionell
  • Gibt dem Podcast eine höherwertige Note
  • Jemand anders stellt dich vor
  • Sorgt für Abwechslung (Sprecher für Intro / Content durch Host/s)

Nachteile

  • Zeitliche Abhängigkeit (Absprache, Umsetzung und Terminfindung)
  • Zusätzliche Kosten (Sprecher, ggf. Aufnahmestudio)
  • Werden neue Intros benötigt, entstehen weitere Kosten

Meine Entscheidung für ein professionell eingesprochenes Intro

An der Stelle möchte ich jetzt auch noch mal kurz darauf eingehen, warum ich mich dafür entschieden habe, mein Intro und zusätzlich auch das Outro professionell einsprechen zu lassen. Ich selbst habe tatsächlich lange überlegt, ob ich das Intro jetzt selbst einspreche oder einsprechen lasse. Also ich stand tatsächlich genau vor dieser Fragestellung.

Meine Idee letztendlich war dann: Ich lasse es einsprechen, gebe dem Ganzen aber eine persönliche Note. Ich habe das Intro in zwei Teile aufgeteilt. Einen gleich bleibenden Teil am Anfang und eine individuelle Vorstellung meiner Person am Ende.

Und dann stand ich vor der nächsten Frage: Soll das jetzt ein Mann oder eine Frau machen? Ich habe da auch sehr lange überlegt und abgewägt und mich dann letztlich für eine weibliche Sprecherin entschieden, um eben auch noch so ein bisschen mehr Abwechslung reinzubringen. Und ich glaube, das ist mir an der Stelle auch gelungen.

Letztlich kann man sagen: Ja, es war zusätzlicher Aufwand, die einzelnen Vorstellungen einsprechen zu lassen. Und ja, es sind auch zusätzliche Kosten dadurch entstanden. Aber ich würde behaupten, es hat sich gelohnt. Denn ich bin da sehr, sehr zufrieden damit und ich glaube auch, dass das ganz gut ankommt. Gebt mir da übrigens gerne Feedback, wie ihr dieses Intro und diese individuelle Note an der Stelle findet.

Fazit

Bei der Auswahl, ob ein Podcast-Intro jetzt selbst eingesprochen wird oder ob man das Ganze professionell einsprechen lässt, gibt es in meinen Augen kein Richtig oder Falsch. Ich würde behaupten, dass ein professionell eingesprochenes Intro dem Podcast noch mal einen Hauch mehr Professionalität mitgibt, während das selbst eingesprochene Intro ein gutes Stück persönlicher wirkt. Da kommt es darauf an, was du selbst bevorzugst. Letztlich ist es egal, für welche Variante du dich entscheidest, du machst mit beiden definitiv nichts falsch.

Aber jetzt interessiert mich natürlich auch deine Meinung dazu. Das Intro selbst einsprechen oder professionell einsprechen lassen? Hinterlasse mir dazu gerne einen Kommentar.




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